Workshop
29.09.2026 – Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung

Einführung in diskriminierungskritische Juryarbeit

Informationen

Datum

29.09.2026


Uhrzeit

9:30-15:30 Uhr


Ort

Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung , Spandauer Damm 19 , 14059 Berlin


Sprache

Der Workshop findet in deutscher Lautsprache statt.


Zugänglichkeit

Das Gebäude ist rollstuhlgerecht zugänglich und ist mit einer barrierefreien Toilette ausgestattet.  Der Zugang erfolgt wegen nicht abgeschlossener Umbauarbeiten über eine Klapprampe. Für benötige Unterstützung stehen wir gerne zur Verfügung.

Das Gebäude verfügt außerdem über einen Ruheraum.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Reisekosten werden nicht erstattet.

Bitte planen Sie ein, durchgehend an dem Termin anwesend zu sein. Wir bemühen uns, auf verschiedene Bedarfe einzugehen und den Workshop anzupassen, wenn Sie uns in der Anmeldung entsprechende Hinweise geben. Bei weiteren Fragen können Sie sich gerne an uns wenden.

Kontakt für Rückfragen: huth@diversity-arts-culture.berlin


Vertiefung: Ableismuskritische Juryarbeit und Fördermittelvergabe

Eine diskriminierungssensible Jury- und Gremienarbeit ist ein wichtiger Baustein für mehr Chancengleichheit in der Kulturförderung. Doch wie genau sieht eine diskriminierungssensible und diversitätskompetente Juryarbeit aus? 

 

Die Fortbildung „Ableismuskritische Juryarbeit und Fördermittelvergabe“ vermittelt eine Grundsensibilisierung zu den Themen Behinderung, Ableismus und Barrierefreiheit und gibt Einblicke in die Spezifika der Antragsgestaltung von behinderten Kulturakteur*innen. 

 

Im Workshop gehen wir auf die gesellschaftliche Dimension von Behinderung ein und thematisieren Ableismus im Kulturbetrieb. Im zweiten Teil besprechen wir Fallbeispiele und Anträge in Hinblick auf die fachliche Umsetzung von Barrierefreiheit und thematisieren Barrieren von behindertem Antragsteller*innen im Kontext der Fördersystematik.

 

„Ableismuskritische Juryarbeit und Fördermittelvergabe“ ist ein gemeinsames Angebot von Diversity Arts Culture und der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt (Referat I A). Der Workshop richtet sich an Jurymitglieder und Kulturpersonal der Berliner Bezirke und der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Zur Workshopleitung

Dirk Sorge arbeitet als bildender Künstler in Leipzig zu den Themen Normierung, Ableismus und den irrationalen Aspekten von digitaler Technologie. Seine Arbeiten umfassen Videos, Installationen, Performances und Computerprogramme.
Er arbeitete als Vermittler und Berater für verschiedene Museen, darunter die Berlinische Galerie, das Bauhaus-Archiv und das Staatliche Museum für Archäologie Chemnitz. Dirk Sorge ist Gründungsmitglied von Berlinklusion, einem Kollektiv, das sich für die aktive Teilhabe von Menschen mit Behinderung in Kunst und Kultur einsetzt. Er hat vielfache Erfahrung als Jurymitglied in diversen Förderprogrammen.

 

Carolin Huth verantwortet den Bereich Behinderung in Kunst und Kultur bei Diversity Arts Culture. Sie berät Kultureinrichtungen sowie die Kulturverwaltung zu inklusiven Öffnungsprozessen, Barrierefreiheit und Diversitätsentwicklung. Sie ist Politik – und Kulturwissenschaftlerin und hat sich während eines Studienaufenthalts in England auf die Disability Studies, Disability Art und Neurodiversität fokussiert. Freiberuflich berät sie Organisationen zu Prozessentwicklung und Diversitätsentwicklung mit einem Schwerpunkt auf Inklusion.