Workshop
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29.09.2022 – Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung | 10:00 - 17:00 Uhr

Ein erster Schritt – Workshop zu (Anti-)Diskriminierung im Kulturbereich

Informationen

Datum

29.09.2022


Uhrzeit

10:00 - 17:00 Uhr


Ort

Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung , Spandauer Damm 19 , 14059 Berlin


Sprache

Der Workshop findet in deutscher Lautsprache statt und wird in Deutsche Gebärdensprache (DGS) verdolmetscht.


Zugänglichkeit

Der Workshop ist leider nicht auf allen Ebenen barrierefrei. Wir bemühen uns, auf verschiedene Bedarfe einzugehen und den Workshop anzupassen, wenn Sie uns in der Anmeldung entsprechende Hinweise geben. Bei weiteren Fragen können Sie sich gerne an uns wenden.

Achtung: Wir behalten uns vor, den Workshop kurzfristig online zu veranstalten, falls sich die pandemische Lage im Herbst erheblich verschlechtert.

Der Workshop hat eine Mittagspause von einer Stunde.


„Im Kulturbereich sind wir progressiv und unser Team ist international, wir sind sehr divers“ – so würden wahrscheinlich viele Kulturschaffende ihr Arbeitsumfeld beschreiben. Trotzdem ist der Kulturbereich nicht frei von Diskriminierung, wie aktuelle Debatten über Machtmissbrauch und Alltagsrassismus zeigen.

In diesem Workshop setzen wir uns daher mit grundlegenden Fragen rund um das Thema Diskriminierung im Kulturbereich auseinander. Was ist Diskriminierung? Wo fängt sie an? Welche Formen von Diskriminierung gibt es? Welche Diskriminierungen sind mir im Kulturbereich bereits begegnet? Was ist meine Position darin?

Auf Grundlage der Erfahrungen der Teilnehmenden geht es um die Sensibilisierung für Dynamiken von machtvollen Ein- und Ausschlüssen, um Strukturen, die dies begünstigen, sowie um den persönlichen Bezug dazu.

 

Der Workshop hat das Level 1.

Level 1 vermittelt Grundlagen zum Thema strukturelle Diskriminierung und ein Verständnis für eigene Privilegien: Das Einstiegslevel für alle weiteren Workshops.

Zur Workshopleitung

Der Workshop wird von Cora Guddat und Florian Fischer geleitet.

 

Cora Guddat ist Theaterpädagogin, Performerin, politische Bildungsreferentin, Empowermentrainerin und Teil des Theaterkollektivs Thesmophoria. Sie leitet seit mehr als 10 Jahren Sensibilisierungsworkshops zu Themen wie Diskriminierung und Vorurteile mit Jugendlichen und Erwachsenen und ist Mitgründerin des politischen Bildungsvereins Rabenakademie e.V. , der zum Ziel hat junge Menschen zu sensibilisieren und zu empowern.

 

Florian Fischer arbeitet als freier Trainer, Prozessbegleiter und Autor zu (Anti-)Diskriminierung und Diversität mit dem Fokus auf koloniale Kontinuitäten, Rassismus und Weißsein, geschlechtliche Vielfalt und Männlichkeit(en) sowie Ost-West-Diskriminierung im deutschen Kontext. Er ist Co-Autor des Buches „Die Kontinuität des Genozids“ zum deutschen Völkermord an den Herero und Nama in Namibia.