Workshop
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19.02.2018 – Konferenzraum 1, Podewil

Diskriminierungskritische Praxis in der Kulturarbeit

Informationen

Datum

19.02.2018


Uhrzeit

10:00 - 18:00 Uhr


Ort

Konferenzraum 1, Podewil , Klosterstraße 68 , 10179 Berlin


Sprache

Der Workshop findet in Deutscher Lautsprache statt.


Zugänglichkeit

Das Podewil ist bedingt barrierefrei. Zugang über Rampe und Fahrstuhl, Unterstützung bei Türöffnung ist möglich. Eine barrierefreie Toilette ist vorhanden.


Kulturarbeitende und Kunstschaffende sind in ihrem Selbstverständnis zuallermeist macht- und gesellschaftskritisch engagiert, halten den herrschenden Verhältnissen den Spiegel vor. Und trotzdem reproduziert der Kulturbetrieb selbst Machtgefälle und Ausschlüsse – auch dort, wo sich Menschen auf individueller Ebene große Mühe geben, Diskriminierung zu vermeiden.

Der Workshop versucht einen (selbst)kritischen Blick auf die Praxen der Teilnehmenden zu richten, indem er deren gesellschaftliche Positionen offenlegt, an Fallbeispielen den kritischen Blick schärft und gemeinsam nach Möglichkeiten für eine diskriminierungsfreiere Arbeit sucht.

Dabei sollen möglichst viele Formen des Ausschlusses in den Blick genommen werden – und zwar nicht nur in der Vermittlungsarbeit nach außen, sondern ebenso innerhalb der kulturellen Produktion selbst.

Zur Workshopleitung

Tsepo Andreas Bollwinkel ist Autor und Trainer zu Themen aus dem Bereich soziale Gerechtigkeit, insbesondere Anti-Rassismus, Gender und Sexualitäten. Außerdem ist er klassischer Musiker und professioneller Theatermensch.