Auf Kurs bleiben
Informationen
23.09.2026 - 30.09.2026
Time
Digitaler Input: 23. September, 12 – 13:30 Uhr, auf Zoom
Praxisworkshop: 30. September, 9:30 – 13 Uhr, Spandauer Damm 19, 14059 Berlin
Language
Digitaler Input: Deutsche Lautsprache, Verdolmetschung in Deutsche Gebärdensprache
Praxisworkshop: Deutsche Lautsprache
Accessibility
Die Workshopräume im Erdgeschoss sind treppenfrei zugänglich über eine mobile Rampe am Vordereingang oder stufenlos über den Hofzugang (Schloßstraße 1, Parkplatz vorhanden).
Der Hofzugang ist kopfsteingepflastert. Im EG der Stiftung gibt es eine Toilette für Rollstuhlfahrende und einen Ruheraum. Im Gebäude gibt es keine Markierungen für Besucher*innen mit Sehbehinderungen. Im Workshop werden unterschiedliche Sitz- und Liegemöglichkeiten angeboten (Stühle mit/ohne Kissen, Sitzsäcke, Sofa). Der Raum ist auch an warmen Tagen etwas kühl.
Erste Schritte zu einem diskriminierungskritischen Code of Conduct
Ein angespanntes Arbeitsklima, Konflikte und Entscheidungsprozesse unter Zeitdruck führen häufig dazu, dass Diversität und Antidiskriminierung in den Hintergrund geraten. Gerade in Zeiten, die aufgrund von Kürzungen, Diskursverengungen und Demokratiekrise herausfordernd sind, kann ein Code of Conduct jedoch wichtige Orientierung geben.
Eine externe Begleitung kann hierbei eine zielführende Unterstützung bieten, scheitert jedoch häufig an begrenzten Budgets. Ein Hindernis für den Prozess soll das aber nicht sein: Denn ein Code of Conduct entfaltet seine größte Hebelwirkung ohnehin dann, wenn er direkt aus der Organisation heraus entwickelt wird. Entscheidend ist, dass die Belegschaft den Prozess aktiv mitgestaltet – vor allem von engagierten Mitarbeitenden im Personalbereich, in Gleichstellungs- und Antidiskriminierungsstrukturen sowie von Personen in Leitungs- und Verantwortungsfunktionen, die Veränderung initiieren und wirksam in die Organisation hineintragen.
Für diesen Personenbereich im Kulturbereich hat DAC ein kompaktes, zweiteiliges Kurzformat entwickelt. Das Angebot vermittelt:
- Zentrale Bausteine eines wirksamen Code of Conducts,
- Praktische Ansätze, um den Prozess in der eigenen Institution anzustoßen und nachhaltig zu verankern,
Zusammenhänge zwischen Wertebildung, frühzeitiger Ressourcenplanung und institutionellem Lernen für eine diskriminierungskritische Organisationskultur.
Zweiteiliges Fortbildungsformat
Digitaler Input am 23. September, 12 – 13:30 Uhr auf Zoom
Digitaler Input mit Austausch (90 Minuten) – Ein kompakter Impuls zu den Grundlagen eines Code of Conducts mit Raum für Fragen, Diskussion und ersten Praxisbezug. (Level 2)
Praxisworkshop am 30. September, 9:30 – 13 Uhr, im Spandauer Damm 19, 14059 Berlin
Praxisworkshop in Präsenz (3,5 Stunden) – Ein vertiefender, anwendungsorientierter Workshop zur konkreten Umsetzung in einer kleiner Gruppe. (Level 3)
(Hinweis: Da die Plätze begrenzt sind, erfolgt die Auswahl anhand der Motivation im Anmeldeformular.)
Anmeldung
Bitte melden Sie sich bis zum 25. August 2026 über das Anmeldeformular an.
Bei Fragen schreiben Sie gerne eine E-Mail an Nima Ramezani: