A Walk in the Park – Strategien und Austausch für Diversitäts-AGs
Informationen
25.06.2026
Time
10:00-16:30 Uhr (mit 45 Min. Mittagspause und kurzen Pausen)
Venue
Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung , Spandauer Damm 19 , 14059 Berlin
Language
Der Workshop findet in deutscher Lautsprache statt.
Accessibility
Die Workshopräume im Erdgeschoss sind treppenfrei zugänglich über eine mobile Rampe am Vordereingang oder stufenlos über den Hofzugang (Schloßstraße 1, Parkplatz vorhanden).
Der Hofzugang ist kopfsteingepflastert. Im EG der Stiftung gibt es eine Toilette für Rollstuhlfahrende und einen Ruheraum. Im Gebäude gibt es keine Markierungen für Besucher*innen mit Sehbehinderungen. Im Workshop werden unterschiedliche Sitz- und Liegemöglichkeiten angeboten (Stühle mit/ohne Kissen, Sitzsäcke, Sofa). Der Raum ist auch an warmen Tagen etwas kühl.
Ein Teil des Workshops ist ein Spaziergang im Schlosspark Charlottenburg.
Für Fragen oder Anregungen zu Barrierefreiheit können Sie uns über folgende Wege kontaktieren: Telefon: (030) 3030444-25 oder E-Mail: scheibner@diversity-arts-culture.berlin (Dies ist nicht der Kontakt für die Anmeldung. Nutzen Sie bitte dafür den Link ganz unten!)
Diversitätsentwicklung ist (k)ein Spaziergang
Die Arbeit in einer Diversitäts-AG gleicht einer Wanderung, bei der man zu Beginn noch nicht genau weiß, wohin die Reise geht. Am Anfang ist vieles unklar und das Gelände unbekannt. Nach einigen Jahren Erfahrung in der AG-Arbeit sind erste Etappen erreicht und manch gute Aussicht konnte genossen werden. Zeitgleich erschöpfen wiederkehrende Hindernisse.
Zudem ist die Diversitätsarbeit im Kulturbereich gerade in einer Krise: Durch Kürzungen und konservative Politiken wird der Wert von Antidiskriminierung und Barrierereabbau infrage gestellt und Diversitätsentwicklung hat keine Priorität mehr.
Daran wollen wir arbeiten:
- Was gibt uns Orientierung auf dem Weg der Diversitätsentwicklung?
- Welche Strategien helfen uns, gut voran zu kommen?
- Wie und mit wem können wir gemeinsam Visionen formulieren, die uns Kraft geben, wenn der Gegenwind stärker wird?
Das ist geplant:
- Kollegialer Austausch zu Erfahrungen und Strategien in der Arbeit als Diversitäts-AG
- Weiterarbeit an der geplanten Strategiensammlung „Roadmap Diversitäts-AG“
- Entwicklung von Visionen und Vernetzung
- Erstellung einer eigenen Landkarte für die weitere Arbeit in der Diversitäts-AG
Gearbeitet wird in der großen Gruppe sowie in kleineren Gruppen oder zu zweit. Teil des Workshops ist ein gemeinsamer Spaziergang durch den Schlosspark Charlottenburg (gegenüber der Stiftung). Es können mehrere Mitglieder einer AG teilnehmen (1-3 Personen).
Zur Anmeldung
Wer kann sich anmelden? Welche Erfahrung ist nötig?
- 1-3 Mitglieder aus einer Diversitäts-AG (oder ähnlichen Gruppe) im Kulturbereich: 1-3 Personen plus Ersatz melden sich nach Absprache im Team separat über das Anmeldeformular an. Es muss erkennbar sein, dass ihr euch für die gleiche Institution anmeldet. Gebt euch zum Beispiel einen AG-Namen in der Anmeldung.
- Eure Arbeitsgruppe sollte schon mindestens 1 Jahr Erfahrung in der Arbeit zum Thema Diversität/Antidiskriminierung haben, bzw. schon eine Maßnahme umgesetzt haben oder versucht haben umzusetzen.
- Ist das als Bildungsurlaub anrechenbar? Nein, leider sind wir kein anerkannter Träger für Bildungsurlaub. Nach dem Workshop gibt es aber auf Wunsch eine Teilnahmebestätigung.
Der Workshop hat das Level 3
Level 3 beschäftigt sich mit der gelungenen Umsetzung des diskriminierungskritischen Wissens in die Praxis. Hier werden eigene Handlungsspielräume ausgelotet, sowie konkrete Ideen und Maßnahmen im Austausch mit anderen Teilnehmenden überprüft. Für Level 3 werden die gründliche Kenntnis der Inhalte von Level 1-2 sowie ein kontinuierliches Selbststudium vorausgesetzt.
Bitte meldet euch bis zum 1.6.2026 an.
Zur Workshopleitung
Anja Schütze ist weiß, Cis-Frau, Mutter, in einem Dorf bei Dresden aufgewachsen. Sie ist diplomierte Kultur- und Medienpädagogin, Trainerin für Diversität und Antidiskriminierung und systemische Organisationsentwicklerin. Seit 2007 arbeitet sie als freiberufliche Trainerin und hält Vorträge, moderiert Veränderungsprozesse und gestaltet Fortbildungen zu Diversität und Antidiskriminierung, vor allem im Kulturbetrieb.