Bausteine einer inklusiven Kulturpraxis
Informationen
19.02.2026
Time
10:00 - 18:00 Uhr
Venue
Berlin School of VR , Allerstraße 15 , 12049 Berlin
Language
Die Veranstaltung findet in deutscher Lautsprache statt, Q&A in englischer Lautsprache ist möglich.
Accessibility
Der Raum ist unmittelbar von der Straße aus zugänglich. Eine Stufe muss zum Raum überwunden werden, eine mobile Rampe steht derzeit noch nicht zur Verfügung. Das Studio selbst ist stufenlos. Die Toilette ist nicht barrierefrei, da sie nicht über die entsprechenden Maße verfügt. Eine barrierefreie Toilette kann fußläufig in ca. 5 Minuten im Cafe LA MAISON Neukölln genutzt werden.
Dieser Workshop vermittelt eine Grundsensibilisierung zum Thema Behinderung und gibt einen Überblick über verschiedene Ansätze und Methoden zur Herstellung von Barrierefreiheit in der künstlerischen und kulturellen Praxis.
Dazu unternehmen wir im Workshop zunächst einen kurzen Exkurs in die Disability Studies, gehen auf verschiedene Formen von Ableismus ein und erläutern die Grundsätze der Behindertenrechtsbewegung. Im zweiten Teil wird dargestellt, wie Barrierefreiheit in der Kulturarbeit geplant und praktisch hergestellt werden kann und üben in Fallbeispielen aus der künstlerischen Produktion, einzelne Aspekte modellhaft umzusetzen.
Zur Anmeldung
Anmeldung bis 12. Februar 2026 per E-Mail an beratung@pap-berlin.de
Zur Workshopleitung
Christin Eckart studierte Theaterwissenschaften, Kunstgeschichte, Kritische Psychologie und Linguistik in Berlin und Orléans. Sie ist als Producerin, Kuratorin, Regisseurin und Dramaturgin in den Freien Darstellenden Künsten Berlins tätig. Seit 2019 ist sie im Performing Arts Programm für die Koordination der Beratungsstelle und des Mentoringprogramms verantwortlich. Sie betreute von 2020/21 im Rahmen des Projekts #performingsafety Produktionsorte in Berlin bei der Bewältigung pandemiebedingter Herausforderungen und ist aktuell Ansprechperson für das Pilotvorhaben „ACCESS – Zugänge zur Berliner Kulturförderung erleichtern.
Carolin Huth verantwortet den Bereich Behinderung in Kunst und Kultur bei Diversity Arts Culture. Sie berät Kultureinrichtungen, freie Kulturakteure sowie die Kulturverwaltung zu inklusiven Öffnungsprozessen, Barrierefreiheit und Diversitätsentwicklung. Sie ist Politik- und Kulturwissenschaftlerin und hat sich während eines Studienaufenthalts in England auf die Disability Studies, Disability Art und Neurodiversität fokussiert. Freiberuflich berät sie Organisationen zu Prozessentwicklung mit einem Schwerpunkt auf Inklusion und Diversität.