Übergreifende Anlaufstellen

Antidiskriminierungsstelle des Bundes

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes arbeitet auf Grundlage des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG). Das AGG schützt vor Diskriminierung aus rassistischen Gründen oder wegen der ethnischen Herkunft, der Religion oder Weltanschauung, der sexuellen Identität, des Geschlechts, des Alters oder einer Behinderung.

Die AdB unterstützt und berät vor diesem rechtlichen Hintergrund Personen, die Benachteiligungen erfahren haben. Unser Beratungsteam mit Jurist*innen kann insbesondere

  • über Ansprüche nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz informieren,
  • Möglichkeiten des rechtlichen Vorgehens im Rahmen gesetzlicher Regelungen zum Schutz vor Benachteiligungen aufzeigen,
  • Beratungen durch andere Stellen vermitteln und

eine gütliche Einigung zwischen den Beteiligten anstreben.

 

Kontakt

Kapelle-Ufer 2, 10117 Berlin

E-Mail Beratung: beratung@ads.bund.de
E-Mail allgemeine Anfragen: poststelle@ads.bund.de
 

Beratung auch in DGS

Berliner Register

Die Registerstellen dokumentieren rassistisch, antisemitisch, antiziganistisch, extrem rechts, antimuslimisch, LGBTIQ*feindlich, den Nationalsozialismus verharmlosend, behindertenfeindlich und sozialchauvinistisch motivierte Vorfälle, die sich in den Berliner Stadtbezirken ereignen. Diese Vorfälle werden von Bürger*innen bei verschiedenen Anlaufstellen, die über die Bezirke verteilt sind, gemeldet und an die Koordinierungsstellen der Register weitergeleitet. Dort werden sie gesammelt, ausgewertet und veröffentlicht.

Ziel der Register ist auch das Sichtbarmachen von Diskriminierung im Alltag auf lokaler Ebene. Im Gegensatz zu bestehenden Statistiken beziehen Register daher nicht nur anzeigerelevante Vorfälle wie Sachbeschädigungen und Angriffe ein, sondern es werden auch niedrigschwellige Vorfälle aufgenommen, wie Aufkleber, Beleidigungen und Bedrohungen. Das Registrieren solcher Vorfälle in lokalen Anlaufstellen schafft für die Betroffenen einen Raum, in dem sie ihre Erlebnisse schildern können und mit ihren Problemen nicht allein dastehen.

 

Kontakt

Vorfälle können auf verschiedene Wege an die Registerstellen gemeldet werden. Die Register bevorzugen den persönlichen Kontakt, da so Nachfragen direkt gestellt werden können und Missbrauch vorgebeugt werden kann. Es gibt aber auch viele andere Wege, Vorfälle zu melden.

Anlaufstellen des Kulturbetriebs

Themis - Vertrauensstelle gegen sexuelle Belästigung und Gewalt e.V.

Themis ist eine unabhängige und überbetriebliche Vertrauensstelle gegen sexuelle Belästigung und Gewalt in der Film-, Fernseh- und Theaterbranche. Berät Betroffene, die sexuelle Belästigung oder Gewalt anlässlich ihrer beruflichen Tätigkeit in einem Betrieb der Film-, Fernseh- oder Theaterbranche erfahren haben.

 

Angebote

Juristische, unentgeltliche Beratung

Themis klärt Sie als von sexueller Belästigung oder Gewalt betroffene Person über Ihre Rechte auf. Sie gewinnen Sicherheit und sind mit der Situation nicht allein. Das Gespräch mit unseren Berater*innen hilft Ihnen, den konkreten Vorfall richtig einzuordnen. Dadurch sind Sie in der Lage, die Folgen weiterer Schritte besser abzuschätzen.

Beschwerdeführung

Wir nehmen auf Ihren Wunsch Kontakt mit dem*der Arbeitgeber*in auf mit dem Ziel, Sie künftig an Ihrem Arbeitsplatz zu schützen.

Psychologische Beratung

Wir stellen Ihnen eine psychosoziale Beraterin an die Seite. Sie ist auf die gesundheitlichen und psychologischen Auswirkungen sexueller Belästigung und Gewalt spezialisiert.

 

Kontakt

beratung@themis-vertrauensstelle.de

Telefonische Sprechstunde

Tel.: 030 / 23 63 20 20

Termine nach Vereinbarung

Tel.: 030 / 23 63 20 210

Anlaufstellen gegen Rassismus und Rechtsextremismus

ADNB (Antidiskriminierungsnetzwerk Berlin des Türkischen Bundes in Berlin-Brandenburg)

Das Antidiskriminierungsnetzwerk Berlin ist ein Projekt des Türkischen Bundes in Berlin-Brandenburg e.V. (TBB)

Zu den Zielen und Aufgaben des Projekts gehören:

  • die Beratung, Unterstützung und Empowerment von Menschen in Berlin, die rassistische und damit verwobene Diskriminierungserfahrungen machen
  • die Sensibilisierung der Öffentlichkeit über rassistische und intersektionale Diskriminierung und Machtverhältnisse
  • die Förderung einer Antidiskriminierungskultur auf lokaler und bundesweiter Ebene

 

Angebote

Informations- und Beratungsgespräch, Rechtliche Beratung, Kontaktaufnahme zur diskriminierenden Partei (z.B. durch Beschwerdebrief), Begleitung zu Gesprächen, Beistand in Gerichtsverfahren nach § 23 AGG (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz), Vermittlung von Rechtsanwält*innen, Psycholog*innen und anderen spezialisierten Beratungsstellen, Einschaltung von Politik und Öffentlichkeit, Dokumentation von Diskriminierungsfällen.

 

Zielgruppe

(People of Color bzw. Schwarze Menschen, Muslim* innen, Rom* nja, Sint* ezzi, Jüd*innen, Menschen mit Migrationsgeschichte u.a.)

 

Kontakt

Oranienstraße 53, 10969 Berlin

Tel. 030 / 61 30 53 28 

Tel. 030 / 61 30 43 10

Mail: adnb@tbb-berlin.de

Amaro Foro e.V.

Amaro Foro e.V. ist ein transkultureller Jugendverband von Roma und Nicht-Roma mit dem Ziel, jungen Menschen durch Empowerment, Mobilisierung, Selbstorganisation und Partizipation Raum zu schaffen, um aktive Bürger*innen werden zu können.

 

Angebote

Amaro Foro e.V. ist für die Dokumentation von rassistischen Vorfällen im Rahmen des Berliner Registers (s. Berliner Register) für den Bezirk Neukölln zuständig.

DOSTA - Dokumentationsstelle Antiziganismus. Meldung von Vorfällen und Erstberatung für Betroffene

Das Projekt erfasst systematisch rassistische Vorfälle gegen Rom*nja und Sint*ezzi und stärkt die Opfer der Diskriminierung.

Wir bieten Erstberatung, Aufklärungsarbeit über Handlungsmöglichkeiten, Begleitung zu Beratungsinstanzen sowie Empowermentarbeit.

 

Kontakt

Weichselplatz 8, 12045 Berlin

Kontakt und Meldungen rassistischer Vorfälle unter: register@amaroforo.de
 

Tel.: 030 / 432 053 73

Mobil: 0176 2764667
 

Kontakt und Meldungen dosta@amaroforo.de

Die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR)

Die MBR berät und unterstützt Personen, die mit Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus konfrontiert sind und sich für die Stärkung demokratischer Kultur einsetzen wollen. Unter Berücksichtigung der jeweiligen lokalen Gegebenheiten entwickelt die MBR gemeinsam mit den Menschen vor Ort situationsbezogene Handlungsstrategien, informiert und begleitet die Umsetzung.

Die MBR ist für Beratungsfälle in allen Berliner Bezirken ansprechbar.

 

Kontakt

Gleimstraße 31, 10437 Berlin

Beratungsgespräche nur nach Vereinbarung

Tel. 030 817 985 810

info@mbr-berlin.de

Each One Teach One (EOTO) e.V.

Each One Teach One (EOTO) e.V. ist ein Community-basiertes Bildungs- und Empowerment-Projekt in Berlin. EOTO e.V. setzt sich gemeinsam mit anderen Organisationen für die Interessen Schwarzer, Afrikanischer und Afrodiasporischer Menschen in Deutschland und Europa ein.

Die Antidiskriminierungsstelle EACH ONE hilft neben der Antidiskriminierungs- und Sozialberatung mit Forschung, Studien und einem Archiv, die Sichtbarkeit Schwarzer Menschen in Deutschland zu erhöhen und deren Lebensumstände zu verbessern.

 

Angebote

EACH ONE bietet Beratung für Schwarze, Afrikanische und Afrodiasporische Menschen in Berlin in allen Fällen von Diskriminierung an: u.a. auf dem Wohnungs- und Arbeitsmarkt, im Alltag oder im Bildungsbereich

Die Diskriminierung kann dabei

- rassistische Motive haben, aber auch andere, wie zum Beispiel

- Behinderung, Alter, Frauen*, Queer, Trans* und Inter*feindlichkeit, Religion, Bildung oder Einkommen...

Konkret bietet EACH ONE eine Erst- und Verweisberatung an. Hier besprechen wir zunächst die Situation und finden heraus, was die Ratsuchenden tun wollen, ob und welche Intervention erwünscht ist. Je nach Fall werden Ratsuchende über antidiskriminierungsrechtliche Fragen und geeignete Beratungsangebote informiert und gegebenenfalls weitervermittelt.
 

Kontakt

Togostraße 76, 13351 Berlin

Tel.: 030 / 513 041 63

info@eoto-archiv.de
 

OPRA - Psychologische Beratung für Opfer rechtsextremer, rassistischer & antisemitischer Gewalt

OPRA bietet eine Spezialisierung auf psychologisch fundierte Beratung sowie auf die Behandlung psychischer Folgen einer Traumatisierung durch rechte Gewalterfahrungen. Die Beratung richtet sich nach der Perspektive und den Bedürfnissen der Klient*innen.

Die psychotraumatologisch fundierte Fachberatung ist kostenlos, mehrsprachig und vertraulich. Unser Angebot richtet sich auch an die Angehörigen und Freund*innen des Opfers.

 

Angebote

OPRA bietet Aufklärung und Beratung über

  • Trauma und mögliche Traumafolgen
  • Bewältigungsstrategien bei Symptomen (wie Angst, Schlafprobleme)
  • Psychische Folgen von Rassismus, Rechtsextremismus und Viktimisierung
  • Vermittlung weiterer Hilfsangebote

 

Angebote

Tel: 030 92218241

info@opra-gewalt.de

Termine können sowohl telefonisch als auch per Mail vereinbart werden.

ReachOut - Opferberatung und Bildung gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus

ReachOut ist eine Beratungsstelle für Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Berlin. Unterstützt und beraten werden auch Angehörige, Freund*innen der Opfer und Zeug*innen eines Angriffs.
 

Angebote

  • Beratung und emotionale Unterstützung nach einem Angriff,
  • Entscheidungshilfen zum weiteren Vorgehen,
  • Hinweise zu juristischen Möglichkeiten (Anzeige Nebenklage etc.),
  • Unterstützung bei der Suche nach Rechtsanwält*innen,
  • Begleitung zu Polizei, Behörden, Gerichtsterminen, Ärzt*innen, etc.,
  • Vor- und Nachbereitung von Gerichtsverfahren,
  • Beratung über finanzielle Unterstützung (Prozesskostenbeihilfe, Entschädigungszahlungen etc.),
  • psychosoziale Beratung,
  • Vermittlung von therapeutischen Angeboten,
  • Vermittlung von Beratungsstellen, z.B. bei aufenthaltsrechtlichen Problemen,
  • Öffentlichkeitsarbeit (z.B. Pressemitteilungen über Angriffe, Veranstaltungen

 

Kontakt

Beusselstr. 35, 10553 Berlin

Tel.: 030 / 69 56 83 39

beratung@reachoutberlin.de

Barrierefreier Zugang (Bitte vorher anrufen.)

Anlaufstellen gegen Antisemitismus und antimuslimischen Rassismus

OFEK - Beratungs- und Interventionsstelle für Betroffene von Antisemitismus

OFEK ist die Beratungs- und Interventionsstelle bei antisemitischer Gewalt und Diskriminierung des Kompetenzzentrums für Prävention und Empowerment (ZWST). Wir beraten Einzelpersonen, Familien, Angehörige und Zeug*innen nach Vorfällen (z.B. in der Schule, Kita, am Arbeitsplatz, in der Nachbarschaft, im persönlichen Umfeld, in den Behörden) und bieten Schulen sowie allen anderen interessierten Einrichtungen fachliche Beratung nach Vorfällen an. 

 

Angebote

  • Beratung und psychosoziale Unterstützung nach antisemitischen Vorfällen
  • Beratung und Unterstützung in Krisensituationen 
  • Beratung zu rechtlichen Möglichkeiten
  • Unterstützung bei der Suche nach therapeutischer oder anderer Unterstützung sowie Vermittlung
  • Auf Wunsch: fallbezogene Öffentlichkeitsarbeit

Die Angebote können in Deutsch, Englisch, Hebräisch und Russisch in Anspruch genommen werden.

 

Kontakt

Tel.: 030 / 513 039 88

info@zwst-kompetenzzentrum.de

 

Netzwerk gegen Diskriminierung und Islamfeindlichkeit

Das Netzwerk gegen Diskriminierung und Islamfeindlichkeit bietet eine Erstberatung und Unterstützung bei Diskriminierung aufgrund der muslimischen oder muslimisch zugeschriebenen Identität. Der Beratungsansatz basiert auf dem Grundsatz der Parteilichkeit. Das Netzwerk kooperiert eng mit Beratungsstellen und vermittelt an die passende Einrichtung, die kostenlose, professionelle Hilfe anbietet.

 

Kontakt

Gitschiner Straße 17, 10969 Berlin

Tel.: 030 / 20 61 96 39

antidiskriminierung@inssan.de

 

Anlaufstellen gegen Ableismus/ für Menschen mit Behinderungen

akse: aktiv und selbstbestimmt e.V.

akse aktiv und selbstbestimmt e.V. in Berlin bietet eine unabhängige und kostenlose Beratung für Menschen mit Behinderung deutschlandweit an.

Bieten u.a. ‚Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung‘: unabhängig, d.h. die Berater*innen sind nur der/dem Ratsuchenden gegenüber verpflichtet. Zum anderen findet die Beratung möglichst von Menschen mit Behinderungen statt, das bedeutet nach dem Peer-Counseling-Prinzip („Betroffene beraten Betroffene“). Dies ermöglicht eine Beratung auf „Augenhöhe“.

 

Angebote

  • Beratung und Unterstützung zum Persönlichen Budget (Geldleistungen, die es Menschen mit Behinderung erlauben, benötigte Hilfe zu kaufen)
  • Budgetbegleitung (für Arbeitgeber*innen, Unterstützung von Verwendungsnachweisen und Lohnabrechnungen, etc.)
  • Peer Counseling (Beratung von Behinderten – für Behinderte)
  • Schulungen für Assistentinnen

Kontakt

Kameruner Str. 53, 13351 Berlin

Tel.: 030 / 398 202 180
Mobil: 0151 62425169

info@akse-ev.de
Skype: Aktiv und Selbstbestimmt

Bezirksbeauftragte für Menschen mit Behinderung

Der*die Bezirksbeauftragte für Menschen mit Behinderung berät und unterstützt das Bezirksamt (BA) bzw. die einzelnen BA-Mitglieder, die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) und deren Ausschüsse sowie die bezirklichen Behindertenorganisationen in behindertenpolitischen Fragen. Er*sie ist Ansprechpartner*in für Vereine, Initiativen und sonstige Organisationen, die sich mit Fragen im Zusammenhang mit der Lebenssituation behinderter Menschen befassen und steht bei Fragen beratend zur Seite.

EUTB – Ergänzende unhängige Teilhabeberatung

Die Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) unterstützt in Fragen zur Teilhabe. Zum Beispiel bei Fragen zur Assistenz, zu Hilfsmitteln oder zum Teilhabeplan.

Zu allen Fragen der Rehabilitation und Teilhabe können Sie sich kostenlos und unabhängig von Ihrem Wohnort bei einem der zahlreichen EUTB-Angebote beraten und informieren lassen.

 

Angebote

  • Leistungen zur medizinischen Rehabilitation und der Zuständigkeit der Rehabilitationsträger.
  • Fragen rund um das Thema Teilhabe, wie beispielsweise der Teilhabe am Arbeitsleben. Rechtsberatung und Begleitung werden im Widerspruchs- und Klageverfahren nicht angeboten.

Liste der EUTB Stellen im Bundesgebiet

Landesvereinigung Selbsthilfe Berlin e.V.

Im November 2012 wurde in den Räumen der LV Selbsthilfe Berlin e.V. die Antidiskriminierungsberatung Alter oder Behinderung eröffnet. Diese Beratungsstelle ist eine Anlaufstelle für Menschen, die sich aufgrund ihres Lebensalters oder ihrer Behinderung diskriminiert fühlen.

 

Angebote

  • Beratungs- und Informationsgespräche
  • Begleitung beim Schriftwechsel
  • Begleitung zu Behörden, Ämtern, Institutionen u.ä.
  • ggf. Geltendmachung von Ansprüchen nach dem AGG
  • Empfehlung erfahrener Rechtsbeistände
  • Suchen nach individuellen Lösungsstrategien
  • Vernetzung mit anderen Antidiskriminierungsstellen und Initiativen
  • Fortbildungen zum AGG

 

Kontakt

Littenstraße 108, 10179 Berlin

Beratungen nach telefonischer Anmeldung unter:

Mobil: 0157 311 328 29

Tel.: 030 / 27 59 25 27
Tel.: 030 / 27 87 56 91

adb@lv-selbsthilfe-berlin.de

Unsere Räume sind bedingt barrierefrei zugänglich.

Für die Beratung von gehörlosen / Tauben Menschen fordern wir Kommunikationsassistent*innen an. Bitte teilen Sie den Wunsch mit, wenn Sie den Termin vereinbaren.

MINA – Leben in Vielfalt e.V.

Zweck des Vereins ist die Förderung der Hilfe für Menschen mit Behinderung und mit Migrationshintergrund.

 

Angebote

  • Beratung und Begleitung von Familien, die Kinder mit Behinderungen haben
  • Gründung von Familienselbsthilfegruppen, insbesondere mit Familien mit Migrationshintergrund
  • Durchführung von Beratungen für Menschen mit Behinderungen und deren Familien
  • Hilfestellung beim Antragsverfahren
  • Beratung und Begleitung von jungen Menschen mit Behinderungen mit Migrationshintergrund hinsichtlich der Selbständigkeit und selbständigem Leben
  • Familien unterstützen und begleiten beim Loslassen ihrer Kinder in die Selbständigkeit
  • Die Betreuung und Begleitung umfasst auch die Gründung und Betreibung von dem Förderbedarf angepassten Wohngemeinschaften
    Menschen mit Migrationshintergrund finden in der Arbeit des Vereins eine besondere Berücksichtigung.

 

Kontakt

im Intihaus, Friedrichstr. 1, 10969 Berlin

Tel.: 030 / 403 65 76-20

info@mina-berlin.de

Netzwerk behinderter Frauen Berlin e.V.

Auf der Grundlage des Peer Counseling (hier: behinderte Frauen beraten behinderte Frauen) bietet das Netzwerk psychosoziale Beratung telefonisch, persönlich und per E-Mail an.

 

Kontakt

Leinestr. 51, 12049 Berlin (rollstuhlgerechte Räume)

Tel.: 030 / 617 091 -68 / -69

info@netzwerk-behinderter-frauen-berlin.de

Anlaufstellen gegen Queerfeindlichkeit/ für LGBTIQ+

Gladt e.V.

GLADT ist eine Selbstorganisation von Schwarzen und of Color Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans*, Inter* und Queeren Menschen in Berlin. Wir engagieren uns auf unterschiedlichen Ebenen gegen Rassismus, Sexismus, Trans*- und Homofeindlichkeit, Behindertenfeindlichkeit sowie andere Formen von Diskriminierung. Ein besonderer Schwerpunkt unserer Arbeit liegt auf den Themen Mehrfachdiskriminierung und Intersektionalität.

 

Zielgruppe

LSBT*I*Q Menschen, Menschen mit Migrationsgeschichte, geflüchtete LSBT*I*Q, Personen of Color und Schwarze Menschen, Menschen, die wegen einer Behinderung, ihres Alters, ihrer Religion oder Weltanschauung, ihrer sozialen Herkunft etc. von Mehrfachdiskriminierung betroffen sind, (Wahl-) Familienangehörige und Freund*innen migrierter, Schwarzer und/oder of Color LSBT*I*Q, Fachkräfte, Multiplikator*innen (u.a. Bildung, Gesundheit, Antidiskriminierung, soziale Arbeit…)

 

Angebote

Beratungsangebote zu Antidiskriminierung, Antigewalt, Trans* und Interberatung, Coming Out, Familie, Religion, Gesundheit, Sucht, Empowerment, Selbstorganisation, Psychologische Beratung

 

Kontakt

Lützowstraße 28, 10785 Berlin

(Rollstuhlzugänglich)

Mobil: 0152 11859839

info@gladt.de

Sprachen: Urdu, Punjabi, Türkisch, Hebräisch, Farsi, Deutsch, English.

Bei Bedarf können auch Dolmetscher*innen für DGS, Arabisch, Spanisch, Portugiesisch, Französisch, Georgisch und Russisch hinzugezogen werden.

 

MANEO - das schwule Anti-Gewalt-Projekt und Überfalltelefon in Berlin

MANEO hilft schwulen und bisexuellen Männern, die von schwulenfeindlicher Gewalt und Diskriminierung betroffen sind,egal ob als Opfer, Tatzeugen oder Lebenspartner der Betroffenen.

 

Kontakt

Bülowstraße 106, 10783 Berlin

Tel.: 030 / 216 33 36

maneo@maneo.de

LesMigraS/ Lesbenberatung Berlin e.V.

LesMigraS ist der Antidiskriminierungs- und Antigewaltbereich der Lesbenberatung Berlin e.V.

Das Angebot von LesMigraS richtet sich primär an alle Lesben, bisexuellen Frauen, Trans* und Inter*. Darüber hinaus haben wir in unserem Angebot und unseren Auseinandersetzungen einen besonderen Fokus auf die Ressourcen, Bedürfnisse und Mehrfachdiskriminierungen von lesbischen und bisexuellen Frauen, Trans* und Inter* (LBTI) of Color, LBTI mit Migrationshintergrund und Schwarzen LBTI.
Im Rahmen von Tapesh bieten wir auch Angebote für Schwule an. Tapesh ist das Selbst-Ermächtigungs-Projekt (Empowerment-Projekt) von LesMigraS.

 

Angebote

  • Beratung bei Diskriminierungserfahrungen und zu den Anwendungsmöglichkeiten des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG).
  • Beratungen zu Gewalt in lesbischen, trans* und inter* Beziehungen.
  • kostenlose Rechtsberatung zu Asylrecht, Aufenthaltsrecht, binationalen Paaren
  • Fortbildungen, Workshops und Coaching für Mitarbeiter*innen und Nutzer*innen anderer Projekte zu Anti-Gewalt und Anti-Diskriminierungsarbeit im Kontext von Mehrfachdiskriminierung, zu interkultureller Kompetenz und anderen Themen
  • Studienergebnisse zu Gewalt- und Mehrfachdiskriminierungserfahrungen von lesbischen/bisexuellen Frauen und Trans* in Deutschland

 

Kontakt

Kulmer Str. 20a, 10783 Berlin

Tel.: 030 / 21 91 50 90

info@lesmigras.de

 

Einrichtung ist rollstuhlgerecht und es gibt einen Fahrstuhl.

 

Persönliche und telefonische Beratungen in Englisch, Persisch, Niederländisch, Türkisch oder Deutsch. Für weitere Sprachen arbeiten wir mit Dolmetscher*innen zusammen. Beratung mit Dolmetschung in Deutsche Gebärdensprache.

LSVD Berlin (Lesben- und Schwulenverband Berlin Brandenburg)

Der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) e.V. versucht, Vorurteilen und Intoleranz offensiv entgegenzutreten. Der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg e.V. ist als Landesverband Teil des bundesweit agierenden LSVD-Netzwerkes.

Der LSVD will erreichen, dass Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender ihre persönlichen Lebensentwürfe selbstbestimmt entwickeln können, frei von rechtlichen und anderen Benachteiligungen, frei von Anfeindungen und Diskriminierungen. Unser Ziel ist die volle rechtliche und gesellschaftliche Gleichstellung.

 

Angebot

Der LSVD Berlin-Brandenburg e.V. bietet Rechtsberatung für Mitglieder und Benachteiligte im Sinne des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG). Diese individuelle Kurzberatung wird von qualifizierten Fachanwält*innen angeboten.

 

Kontakt

Kleiststraße 35, 10787 Berlin

Die Rechtsberatung kann nur nach vorheriger telefonischer Anmeldung unter
Tel.: 030 / 22 50 22 15 in Anspruch genommen werden.

Schwulenberatung Berlin

StandUp, das Antidiskriminierungsprojekt der Schwulenberatung, berät und unterstützt im Diskriminierungsfall – ob am Arbeitsplatz, Behörden, Gesundheitswesen, Schule, Nachbarschaft, Wohnungsmarkt o.a. Kostenlos und auch anonym für schwule und bisexuelle Männer, trans* und inter* Menschen.

Im persönlichen Gespräch erhältst du einen Überblick über Möglichkeiten mit der Diskriminierung umzugehen. Gemeinsam überlegen wir, welche Strategien in Frage kommen und deinen Wünschen entsprechen. Wir können dich zum Beispiel zur Polizei begleiten, Stellungnahmen verfassen, Gespräche mit der Stelle führen, die dich benachteiligt hat, und Anwält*innen vermitteln.
Beratung umfasst auch Diskriminierung aufgrund sexueller Identität, HIV/AIDS, Rassismus, Alter, Religion, Behinderung, sozio-ökonomische Herkunft

 

Kontakt

Tel.: 030 / 233 690 80

l.wild@schwulenberatungberlin.de

TransInterQueer (TrIQ)

TrIQ gewährleistet ein professionelles Beratungsangebot in den Bereichen Trans*, Inter* und Queer. TrIQ bietet Bildungs- und Aufklärungsarbeit zu trans* und inter* sowie zu queeren Lebensweisen an.

Das Projekt »Antidiskriminierungsarbeit & Empowerment für Inter*« schafft Räume für Inter* und entwickelt Methoden für eine gute Antidiskriminierungsarbeit für Inter* in Berlin. Grundlage dafür ist eine detaillierte Erhebung der Bedürfnisse von Inter* und ihren Angehörigen.

 

Angebote

Unsere Beratungen können auch auf Englisch, Französisch, Italienisch, Portugisisch, Russisch, Spanisch, Tschechisch, Türkisch und Ungarisch stattfinden.

Zurzeit bieten wir persönliche Trans*- und Inter*Beratungen (psychosozial oder fachlich, auf Wunsch auch per Telefon oder E-Mail) und eine Sozialberatung (hauptsächlich per E-Mail) an.

 

Kontakt

Neben der persönlichen Beratung ist auch eine Beratung per Telefon (nach individueller Terminabsprache) oder per E-Mail möglich.

beratung@transinterqueer.org

Wilsnacker Str. 14, 10559 Berlin (1. OG, ohne Fahrstuhl und leider nicht rollibefahrbar)

* * * Unsere Beratungsräume sind leider kaum zugänglich. Weil damit auch die Offene Beratung nicht in Anspruch genommen werden kann, werden Beratungsanfragen von Menschen, die barrierefreien Zugang benötigen (bitte zu erkennen geben!), bevorzugt behandelt, wir organisieren dann Einzelberatungen in externen Räumen. * * *